12 Schritte zum erfolgreichen BLOG
Per RSS habe ich heute einen Artikel lesen wollen der auf Blogger United veröffentlicht wurde. Nach dem öffnen war ich dann ein wenig enttäuscht, da es nur ein Hinweis auf einen Englischsprachigen Artikel eines Blogs war.
Ich habe mir dann die Überschriften aller 12 Schritte durchgelesen und mir überlegt zu allen 12 Schritten selbst etwas zu verfassen. Denn 1 zu 1 zu kopieren ist nicht meine Art auch wenn es ja nur eine Übersetzung wäre. Außerdem weiß ich nicht ob mein Englisch noch so gut ist das ich es auch richtig übersetzten würde.
So dann mal zu den einzelnen Schritten:
1. Entscheide dich über was du bloggen möchtest.
Ich denke mittlerweile das es sehr wichtig ist genau zu wissen über was man in Zukunft bloggen möchte. Wenn man es so macht wie ich, dann wird man es irgend wann schwer haben zu wissen über was man noch schreiben soll. Mein Blog hier ist kein sogenannter Nischenblog. Ich behandle kein Spezielles Thema. Daher habe ich einfach manchmal keine Ahnung über was ich schreiben soll. Ein Technik Blog der zum Beispiel auf Handy spezialisiert ist fallen die Themen praktisch in den Schoß. Sobald ein neues Handy oder die passende Software Version neu veröffentlicht wird, hat der Blogger automatisch etwas zu bloggen. Und die Leser seines Blogs warten natürlich genau darauf.
2. Suche dir einen passenden Blognamen aus.
Der passende Name ist sehr wichtig. Denn je leichter und origineller desto besser können sich Leser oder zukünftige Leser den Blog merken. Mir fällt es sehr schwer mir Namen von Blogs zu merken wo viele Bindestriche und Punkte sind. Oder die Namen sich so exotisch anhören das ich mir bei lesen die Zunge verknote.
Ich war nicht sonderlich Ideen Reich bei der suche meines Namens. Aber ich habe mich daran gewöhnt.
3. Besorge dir ein passendes professionelles Theme.
Sicher wird es nicht nach Erfolg riechen wenn dein Blog so aussieht wie 1000 andere. Daher ist das “Aussehen” besonders wichtig und bleibt im Gedächtnis deines Lesers. Professionelle Themes kosten Geld. Teilweise sogar richtig viel. Aber man kann es auch so machen wie ich. Ich habe mir eines mit einem Programm erstellt. Und das habe ich dann, dank ein paar HTML und CSS Kenntnissen, etwas an meine Bedürfnisse angepasst. Aus Erfahrung weiß ich aber, das es viele Blogger gibt, die einem bei Theme Probleme gerne zur Seite stehen.
4. Besorge dir ein professionelles Logo.
Auch das ist wichtig um den Wiedererkennungswert zu steigern. Habt Ihr auf dem Blog ein ansprechendes Logo das irgend wie im Gedächtnis eures Lesers bleibt, wird er euch in Zukunft immer automatisch damit in Verbindung bringen wenn er es irgend wo sieht. Dank Gravatar kann man das eigene Logo auch als Anzeigebild für Kommentare auf andern Blogs verwenden. So macht es die Reise durch das Web und wird immer mit euch und eurem Blog in Verbindung gebracht. Hat man eine Kreative Ader kann man es selbst gestalten oder sich für ein paar Euros entwerfen lassen.
5. Wähle einen guten und zuverlässigen Web-Hoster aus.
Auch hier habe ich schon meine Erfahrungen machen dürfen. Es ist sehr wichtig, das ihr einen zuverlässigen Web-Hoster habt. Es ist schließlich blöd wenn ihr einen Blog habt täglich schreibt aber eure Leser eure Artikel nicht lesen können nur weil der Hoster ständig Probleme oder Überlastungen hat. In der Regel kostet ein guter Hoster so 5 bis 10 Euro pro Monat. Hier könnt Ihr mich natürlich gerne korrigieren! Ich bin bei Strato und wir zahlen so um die 7 Euro pro Monat.
6. Installiere wenige, aber leistungsstarke WordPress-Plugins.
Zum Bloggen selbst benötigt man ein sogenanntes CMS. Das muss nicht unbedingt WordPress sein, aber die Mehrheit aller Blogger nutzen es. Liegt wahrscheinlich auch daran das es man es so perfekt an seine Bedürfnisse anpassen kann und es regelmäßig neue Versionen gibt die natürlich neue Funktionen mit sich bringen. Mit Plugins kann man sein CMS an seine Bedürfnisse anpassen und erweitern. Ähnlich wie die Apps bei den Smartphones! Das man nicht so viele Plugins installieren soll liegt daran das viele Plugins die Webseite langsam machen können. Aber das kommt dann wiederum auf die Qualität des Hosters an. Und eben auch wie man seine CMS Installation pflegt.
7. Installiere Googles “Analytics”.
Google Analytics ist wichtig um zu sehen wie viele Besucher der Blog an Besuchern täglich hat. Außerdem zeigt der Dienst noch viel mehr an. So kann man zum Beispiel auch sehen wer woher und warum auf den Blog gelandet ist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man mit dem Blog Geld verdienen möchte. Den so ist es viel leichter Zielgerichtete Werbung einzubauen. Natürlich ist auch einfach nur so interessant zu sehen warum jemand Interesse an deinem Blog hat.
8. Notiere dir alle Ideen für zukünftige Artikel.
Das mache ich hin und wieder auch mal. Aber zu 90% kann ich mir merken über was ich in Zukunft mal bloggen möchte. Ich vergesse das auch nicht. Auch wenn mehrere Wochen vergangen sind. Auch jetzt in diesem Moment habe ich ungefähr noch mindestens Stoff für weiter 5 Artikel in meinem Kopf. Nur eben nicht die Zeit und die Lust auch darüber zu schreiben!
9. Installiere Buttons um Artikel leicht in Sozialen Netzwerken teilen zu können.
Facebook und Co. sind mittlerweile nicht mehr aus dem Netz wegzudenken. Daher kann man es auch für seine Zwecke nutzen. Schließlich tummeln sich dort auch täglich mehrere Millionen potenzielle Leser. Wenn man einen Artikel geschrieben hat, kann man Ihn automatisch per Plugin zum Beispiel bei Facebook veröffentlichen. So sehen auch deine “Freunde” was du auf deinem Blog geschrieben hast. Gefällt einem deiner “Freunde” der Artikel kann er Ihn wieder an seine “Freunde” weiterempfehlen. Andersherum kann es auch sein, das ein “Fremder” auf einen Artikel bei dir stößt und Ihn gerne an seine Freunde weiterempfehlen möchte. Daher ist es für dich zum Vorteil Ihm das so einfach wie möglich zu machen. Daher sollten Buttons von den wichtigsten Sozialen Netzwerken vorhanden sein. Im Moment würde ich sagen das Facebook, Twitter und Google+ Buttons ausreichen sind.
10. Optimiere alle deine Artikel SEO gerecht.
Bei SEO scheiden sich die Geister. Wirklich auskennen tue ich mich damit nicht. Ich weiß aber das es wichtig ist seine Artikel und auch den Blog so zu optimieren das deine Artikel bei Google leichter gefunden werden. SEO steht für “Search Engine Optimization”. Aber auch dafür gibt es Plugins. Ich nutze das kostenpflichtige wpSEO von Sergej. Die Einstellungen dazu kann man im Internet nachlesen bzw. ich habe meine von einem anderen Blogger bekommen!
11. Blogge so oft wie möglich, aber mindestens 3 mal pro Woche.
Das ist immer wieder ein Thema mit dem sich auch viele andere Blogs beschäftigen. Es gibt Blogger die verdienen viel Geld und bloggen einmal die Woche und es gibt welche die Bloggen jeden Tag 3 mal und legen am Ende noch drauf. Ich denke es kommt hierbei einfach wieder darauf an über welches Thema du bloggst. Was bringt es dir wenn du am Tag mehrere Artikel schreibst und dabei die Artikel einfach nur Müll sind. Besser ist es wenn du einen Artikel schreibst und dieser wirklich einen Mehrwert für alles Leser hat. Ich habe mal eine Anleitung zu einer Englischen Seite geschrieben. Die Seite wird täglich von mehreren Tausend Deutschen genutzt aber ich habe die einzige deutsche Anleitung zur Anmeldung und Benutzung. So habe ich es geschafft das der Artikel bereits über 220.000 mal gelesen wurde.
12. Entwickle neue Ideen um Content für deinen Blog zu finden.
Diese Überschrift musste ich mir übersetzten lassen. Denn so wirklich verstehen möchte ich Sie nicht. Wenn ich mir den Text zur Überschrift auf dem Englischsprachigen Artikel durchlese hat das nicht viel mit “Entwickeln” zu tun.
Sicher gibt es immer wieder neue Möglichkeiten neue Besucher auf seinen Blog zu lotsen. Aber ich denke einmaliger Inhalt der nur auf deiner Seite zu finden ist, ist das Rezept für ein erfolgreiches Blog.
Der Verfasser des Englischsprachigen Artikels meint man solle im Netz nach guten Artikel suchen und darüber seine eigene Meinung mit mind. 150 Wörtern auf dem eigenen Blog veröffentlichen. Und man solle nicht vergessen den Original Artikel zu verlinken. Ist ja nichts neues würde ich einfach mal behaupten.
So, das war es schon wieder mit den 12 Schritten für einen Erfolgreichen Blog. Wenn Ihr es geschafft habt oder noch mehrere Schritte im Kopf habt seit Ihr gerne zu einer Diskussion eingeladen!
Schlagworte: 12 Schritte zum erfolgreichen BLOG, Blog Tipps, bloggen






5. September 2011 um 18:49 Uhr
Hey,
Es gibt auch Alternativen zu Analaytics. Beispielsweise PIWIK, dieses Tool ist wesentlich Datenschutz-konformer aber nunja.
ich stimme mit fast allen deinen Punkten überein. Aber Punkt 7 nicht
Wichtig finde ich vielleicht auch, dass du das ganze um einen Punkt ergänzt, nämlich Durchhaltevermögen, das ist das A und O.
Gruß
5. September 2011 um 19:01 Uhr
Das ist richtig….es gibt Alternativen zu Analytics. Auch ich nutzt noch mind. einen weiteren Dienst. Aber aus Erfahrung weiß ich das die Mehrheit Analytics nutzen und es leider das Maß aller Dinge ist. Denn bei dem einen zeigt es am gleichen Tag zum Beispiel doppelt so viele wie bei anderen an. Das liegt daran wie die Tools zählen. So halte ich mich eben an die Mehrheit. Dadurch kann ich besser vergleichen.
Den Punkt hast du ja nun jetzt ergänzt
Aber Recht hast du auf jeden Fall. Wichtig ist auch das man “Selbst bleibt” !
5. September 2011 um 19:37 Uhr
Finde auch, das das eine gute Anleitung ist (bei Caschy gibt es auch eine
) +1
Aber in einigen Punkten bin ich da etwas anderer Meinung (so bin i eben – lach)
3. da tut es sicherlich auch ein weniger professionelles Theme

4. auch hier muss das Logo nicht wirklich professionell sein, vielmehr mit einem Wiedererkennungswert
7. tja, da sollte man unbediengt die deutsche Rechtslage im Auge behalten
10. immer diese ganze verfluchte Seo Scheiss
11. bloggen ist doch kein muss – oder *lach*
5. September 2011 um 19:49 Uhr
Ich finde ja nicht mal das mein Theme soo professionell ist. Und trotzdem finde ich es in Ordnung. Mein Logo habe ich auch nicht entwerfen lassen. Ich habe es aber auch noch nicht wirklich im Blog groß eingebaut. Ganz klein neben der Webadresse im Browser kann man es sehen. Im nächsten Theme soll es aber Platz finden.
Die deutsche Rechtslage und Analytics geht mir so auf den Sack wie dir SEO. Ich nutze es dennoch
Habe es aber in der wp-admin etwas entschärft!
Bloggen ist kein Muss es seiden man bestreitet seinen Lebensunterhalt damit. Ansonsten soll es Spaß machen!
8. September 2011 um 12:42 Uhr
Die Rechtslage macht sicher keinen Spaß, aber die muss man eben auch als Hobbyblogger beobachten, schließlich agiert man hier ja im öffentlichen Raum und muss sich auch an die Regeln halten, auch wenn das bei dank der internationalen Problematik schwierig sein kann.
8. September 2011 um 13:34 Uhr
Ja, dieses ganze Gedöns mit Datenschutz und so weiter nervt schon. Ich denke jeder der sich im Internet bzw. auf Blogs bewegt, ist sich auch sicher bewusst, das er nicht wirklich Anonym ist!