Helfen mit Pfandflaschen

PostDateIcon 18. Juli 2009 PostAuthorIcon von Dominik

Heute habe ich in einem Lidl einen neuen Pfandautomaten entdeckt mit dem man armen Menschen helfen kann in dem man einfach nur das macht was man immer tut. Schön brav seine Pfandflaschen zurückbringen. Der einzige Unterschied; ab sofort könnt  Ihr wählen ob Ihr einen Pfandschein druckt wie gewohnt oder das Pfandgeld an die Tafel spenden möchtet. Das ganze geht ganz einfach per Knopfdruck. Das heißt, es sind jetzt zwei Knöpfe am Automaten. Hier mal ein Bild meiner Entdeckung:

dscf1656_640x480

Schlagworte: , , , ,

Dies ist nur ein Gravatar
Servus, ich bin Dominik, der Autor dieses Blogs. Ich blogge über alles was im täglichen Leben mein Interesse weckt. Gefallen euch meine Artikel? Dann empfiehlt diese doch einfach weiter.

Ähnliche Artikel:

5 Kommentare zu „Helfen mit Pfandflaschen“

  1. Rene` sagt:

    Bleibt nur die Frage zu klären, ob die Spende auch wirklich der Tafel gespendet oder nicht wieder irgendwo versickert oder in neue Überwachungstechnik investiert wird :)

    Denke es dürfte sicherlich schwer fallen, was bzw. wie oft der Spendenbutton betätigt wurde.

  2. Dominik sagt:

    Da hast du wahrscheinlich Recht. Da kann man nie sicher sein. Aber die Grundidee ist gut…

  3. Netm@ster sagt:

    Die TAFEL an sich ist ein sehr gutes Angebot, für Leute die am Existzminimum leben. ICh hatte auch selber schon das “Vergnügen” dort Lebensmittel zu erhalten.

    Da LIDL sich schon lange Zeit durch Lebensmittelspenden bei der TAFEL einbringt glaube ich nicht, das gesammeltes Pfandgeld zurückbehalten wird.

    just my 2 Cents
    Netm@ster

    PS.: Viele große Lebensmittelkonzerne möchten überigens nicht als Spender bei der TAFEL auftauchen, weil vielen Kunden nicht vermittelt werden kann, warum die Ware heute Geld kostet und morgen verschenkt wird.

  4. Rosita sagt:

    Finde es aber auf jeden Fall eine gute Idee. Denn es gibt in Deutschland mittlerweile genug Menschen die ohne es wollen Arbeitslos sind. Für diese Menschen ist es die letzte Rettung. Also ab und an mal auf den Button drücken ist OK. Und wenn es nur einmal im Momat ist. Das reicht ja dann auch.

    LG Rosita

  5. Silvie sagt:

    Ich finde diese Aktion wirklich sehr gut. Manch ein Kunde wird vielleicht doch ein paar Cent für einen guten Zweck spenden, was er wohl anders nicht tun würde, denn es ist ja nichts einfacher als genau in diesem Moment diesen Pfandschein zu spenden. Ich finde es nur schade, dass immer gleich auch solche pessimistische Reaktionen hervorgerufen werden wie mit der Frage die meistens zu aller erst auftaucht: Kommt diese Spende denn auch wirklich dort an? Würde jeder Mensch immer zuerst alles in Frage stellen, immer zuerst das Schlechteste von seinen Mitmenschen denken, wie oft wäre das Elend auf dieser Welt umso vieles noch größer? Warum nicht einfach vertrauen, dass es auch Menschen gibt, denen diese Leute, die nicht das Glück wie wir haben, die aus welchen Gründen auch immer am Rande des Existenzminimums leben müssen, nicht egal sind, die einfach nur helfen wollen und für jeden gespendeten Cent wirklich dankbar sind? Warum müssen Menschen, denen es im Gegensatz zu diesen wirklich armen Menschen gut geht, immer zuerst schlecht denken, nur weil sie im Leben wohl mehr Glück hatten als andere? Wer gibt uns das Recht darüber zu urteilen? Lasst uns doch einfach vertrauen und an das Gute glauben. Die Welt wäre umso vieles freundlicher.

    LG Silvie

Kommentieren